FEBRUAR: "Locker vom Hocker – fit in den Frühling"
Angela Landgraf-Seidel begann die Übungen mit der Mobilisierung aller Gelenke. Dieses Mal erarbeiten sich die Teilnehmerinnen eine etwas komplexere Rechts-Links-Kombination. Dazwischen gab es einfache Übungen zur Rumpfstabilisierung z.B. Drehen und Neigen. Der Abschluss bildete eine Atemübung aus dem QiGong. Alle Übungen immer unter Berücksichtigung der Einschränkungen, die Alter und Krankheit setzen, einfach jede nach ihren Möglichkeiten. Bei aller Anstrengung kam wie immer der Spaß nicht zu kurz! Bis zum nächsten Mal liebe Angela!
MÄRZ: "Die Bahnhofsmission in Mannheim" Im März sprach Stuart Pfister über seine jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit bei der Bahnhofsmission in Mannheim, wo heute zwei hauptamtliche Mitarbeitende, zwei Freiwilligendienstleistende und rund 50 ehrenamtliche Menschen, im Alter zwischen 18 und 80 Jahren, 365 Tage von 8 bis 20 Uhr im Einsatz sind.
1894 in Berlin gegründet, ist die Bahnhofsmission als kirchliche Hilfseinrichtung, eine der ältesten sozialen Einrichtung in Deutschland, in Mannheim besteht sie seit 1897. Die Hauptaufgabe war zu Beginn, Schutzraum für Frauen in Zeiten der
Industrialisierung zu bieten. Sie bietet Unterstützung beim Ein-, Aus- und Umsteigen, einen geschützten Aufenthaltsraum zum Ausruhen oder Aufwärmen. Dort können dann auch Gespräche, Beratung in Krisensituationen, Weitervermittlung an Fachberatungsstellen oder weitere soziale Einrichtungen stattfinden.
Die Bahnhofsmissionen werden von der evangelischen bzw. katholischen Kirche und dem Mädchenschutzbund (IN VIA) getragen. Derzeit sind sie an über 100 Bahnhöfen in Deutschland vertreten.
Die vielen Fragen der Zuhörerinnen zeigten das große Interesse an diesem Thema und, dass Steward Pfister bei seinem engagierten Vortrag die Zuhörerinnen mitnehmen konnte. Als Dank übergab Hannelore Mehner zum Abschluss eine Spende des Frauengesprächskreises für die Bahnhofsmission Mannheim.
Wenn Sie wieder im Mannheimer Hauptbahnhof unterwegs sind, schauen Sie
doch einfach mal auf Bahnsteig 1 vorbei!
APRIL: "Was lange gärt, wird endlich Wut" Dies stellte Dipl.-Ing. agr. Rolf Braun fest und empfahl stattdessen „einen guten Umgang mit Konflikten.“ Menschen sind unterschiedlich aufgewachsen, haben
unterschiedliche Lebensentwürfe und Bedürfnisse und einen unterschiedlichen Blick auf die Welt. Wir wissen es, die meisten Konflikte entstehen im näheren Umfeld, kommen häufig aus unausgesprochenen Erwartungshaltungen und führen, wenn ungelöst, zu Wut, Hass, Aggression und Resignation. Sie bieten aber auch die Möglichkeit, etwas zu klären und sind deshalb Chancen zur "versöhnten Verschiedenheit". Deshalb ist es wichtig in einer solchen Situation kompromissfähig zu sein und dem Gegenüber Raum, Würde und Entfaltungsspielraum zu lassen.
Rolf Braun bereicherte seinen Vortrag mit vielen Beispielen mitten aus dem Leben und zeigte auch Konfliktgeschichten aus der Bibel auf, so zum Beispiel 1 Mose 13, Abraham und Lot. Dort besteht die Lösung in Vergebung und Versöhnung und Bereitschaft zur Veränderung.
Zum Schluss stellte er die Frage: Was kann uns helfen, im Vorfeld Konflikte zu vermeiden? Wichtig sind wertschätzender Umhang und Respekt, das Akzeptieren anderer Vorstellungen und natürlich eine gewaltfreie Kommunikation.
Konnten wir Ihr Interesse wecken?
Wir treffen uns an jedem zweiten Freitag im Monat.
Alle Termine finden um 16:00 Uhr im Konfirmandensaal der Erlöserkirche statt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf Sie!
Herzlichst Ihre Irmtraud Seitz