Lt. Marchivum: Ernst Rath (geb. 04.05.1906 in Seckenheim. Letzte Wohnadresse nicht bekannt), 1944 ermordet in Schussenried
[Mutter: Karoline Rath, Vater im 1. WK gefallen]
Durch eine Recherche bei ancestry.de können wir folgende Informationen ergänzen:
Sein Vater Christian Rath (geboren am 27. Juli 1877) heiratete am 14. September 1905 Karolina Holz. Zum damaligen Zeitpunkt lebte er in den Quadraten (H 5,1). Seine Frau Karolina kam aus Essingen, Ostalbkreis aus einer kinderreichen Familie. Nach der Heirat zog man wohl nach Seckenheim, denn die beiden Söhne (Georg) Ernst und Erwin (geb. 28. Feb 1911) kamen in Seckenheim zur Welt.
Der "Sattlermeister" Christian starb im 1. Weltkrieg am 05. September 1915 als Angehöriger der 3. Kompagnie des 1. mobilen Landsturm Infanterie Bataillons Heidelberg in Rothau im Lazarett. Er wurde am 10. September 1915 in Seckenheim beigesetzt.
Seine Eltern waren Christian Rath und Maria geborene Kirschmann.
Der jüngere Bruder Erwin, wurde am 28. Februar 1911 in Seckenheim geboren. Er heiratete am 08. April 1944 Susanne Raufelder in Seckenheim, verstarb allerdings dann im 2. Weltkrieg am 2. Februar 1945 in Tunesien (Lazarettzug 53). Als Beruf war er wohl Schlosser und er lebte in der Säckinger Str. 1. Die Ehe blieb vermutlich kinderlos.
Susanne war vermutlich die Tochter von Wilhelm Raufelder (geb. 22. Oktober 1893, gestorben 26 Oktober 1981 in Seckenheim) und Elisabeth (Elise) Marzenell (geb. 14. Apr 1894, Seckenheim). Die beiden heirateten - evtl. bedingt durch den 1. Weltkrieg - erst am 30. August 1919 in Seckenheim, als Susanne bereits 4 Jahre als war. Susanne hatte vermutlich einen Bruder Willibald Philipp Raufelder (geb. am 30. April 1922 in Seckenheim), der am 23. April 1943 im 2. Weltkrieg in Tunesien fiel. In dessen Sterbeurkunde ist ebenfalls die Adresse Säckingerstraße 1 angegeben.
(Georg) Ernst Rath kam am 04. Mai 1906 in Seckenheim auf die Welt und wurde am 20. Mai 1906 getauft (Kirchenbucheintrag S. 226/227).
Aufzeichnungen zu seinem Tod konnten wir bisher nicht finden.
Wir können nur vermuten, dass er auch in der Säckinger Str. 1 lebte - Nachweise dazu konnten nicht gefunden werden.







