Zweite Glockenanschaffung

 
Am 9.Mai1920 wurde die Anschaffung eines neuen Geläutes beschlossen.
Das Stahlgeläut wurde vom „Bochumer Verein für Bergbau und Gussstahlfabrikation“ gegossen.
Christusglocke d‘ 27 Zentner
Gedächtnisglocke f‘ 20,2 Zentner
Gebetsglocke as‘ 11,2 Zentner
Die Kosten für den Guss beliefen sich auf 36860 Mk, der Glockenstuhl kostete
18100 Mk. Zusammen mit den Einbaukosten ergab sich der Gesamtbetrag von 60208 Mk.
Nach Beschluss der Kirchengemeindeversammlung wurde hierfür ein Anlehen aufgenommen, das in 36 Jahren zu amortisieren sei.
Es mussten jährlich 3400 Mk. aus der Ortskirchensteuer für Zins und Tilgung aufgebracht werden.
Das alte Läuteglöckchen das vom alten Geläut übrig geblieben war, wurde für 2800 Mk. der Gemeinde Reichenbuch bei Neckargerach überlassen.
Die feierliche Einholung der Glocken war am 4. Januar 1921.
Die Glockenweihe fand am 16. Januar 1921statt.
Die Weihepredigt hielt Pf. Kunz.